Was ist Zehnkampf

Der Zehnkampf ist ein Leichtathletik-Wettbewerb und besteht aus zehn Sportdisziplinen.

Aus Stabhochsprung, Weitsprung, Hammerwerfen, Diskuswerfen, Kugelstoßen, Speerwerfen, Hürdenlauf, 100 Meter – Lauf, 150 Meter Lauf und 1500 Meter Lauf setzt er sich zusammen. Dieser Wettbewerb wird an zwei Tagen durchgeführt und hat seit dem Jahre 1912 auch einen wichtigen Stellenwert in der Olympiade, das von den Griechen eingeführt wurde.

In diesem Sport gibt es verschiedene Meisterschaften, wie die Landesmeisterschaft, Europa-Weltmeisterschaft, Weltmeisterschaft sowie die Sommerolympiade.

Diese Sportart wird in der Halle oder im Freien ausgeübt. Die Landesmeisterschaft findet jährlich statt, diese dient zur Vorausscheidung der Sportler. Wobei die Weltmeisterschaft und die Europameisterschaft abwechselnd alle zwei Jahre stattfinden. Die Olympiade wird alle vier Jahre wiederholt.

Den Hürdenlauf gibt es mit 400 und 800 Metern. Für den Laufsport stehen den Sportlern acht  Bahnen zur Verfügung, die sind im Oval angelegt, die einzelnen Läufer sind dabei jeweils nach hinten versetzt, damit hat jeder Läufer exakt, bedingt durch die verkürzten Innenkurven, die gleiche Strecke zu bewältigen.

Das Hammerwerfen wird in einem Rund durchgeführt, abgegrenzt ist dieses Feld mit Sicherheitsnetzen.

Die verschiedenen Disziplinen werden in Form eines Mehrkampfes ausgetragen. Die Leistungen werden nach Punkten bewertet, die sich am jeweiligen Rekord festhalten. Der Sportler, der die meisten Punkte in allen Disziplinen errungen hat, ist letztendlich der Sieger.

Diese Turniere, die früher ausschließlich von Männern ausgetragen wurden, begeistern zunehmend auch die Frauen. Seit dem Jahr 2007 wird dieser Wettkampf auch von Sportlerinnen aktiv als Siebensport betrieben.

Dieser Sport erfordert neben unermüdlichem Training eine enorme Ausdauer durch seine Vielfältigkeit. Zu Recht wird dieser Sport als Königsdisziplin der Leichtathletik angesehen.